Pressemitteilung

Vom bischöflichen Ordinariat der Diözese Rottenburg kam die Meldung, dass Pater Bala die für August geplante Vertretung in der Seelsorgeeinheit Schwäbischer Wald in diesem Jahr nicht übernehmen kann. Aufgrund der Reisebeschränkungen und der Quarantänebedingungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie musste man in Rottenburg davon ausgehen, dass in diesem Sommer die Einreise von Pater Bala nicht möglich sein wird.  

In Indien gibt es derzeit über 1 Million bestätigte Corona-Fälle und 28.000 Tote, die in Verbindung mit Corona stehen.  „Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein, da sich nur die Wohlhabenden testen lassen können“, berichtet Pater Bala am Telefon. Nur die USA und Brasilien sind stärker von der Pandemie betroffen als Indien.  Die indische Regierung hatte versucht, die Pandemie mit einer 3-wöchigen Ausgangssperre in den Griff zu bekommen. Dies hatte zur Folge, dass Millionen Wanderarbeiter und Tagelöhner ihre Arbeit verloren haben und in ihre Heimatdörfer zurückkehren wollten. Dies ist nicht allen gelungen. Viele sitzen seitdem in den Städten fest. So auch in der 7 Millionen-Metropole Hyderabad, in der Pater Bala eines seiner Kinderheime betreibt. Hier unterstützt Pater Bala einige dieser Wanderarbeiterfamilien die in der Nähe unterkommen konnten, mit Nahrungsmitteln und Medikamenten. 

Vor dem Lockdown verfügten die indischen Behörden, dass Pater Bala die Kinder in seinen Wohnheimen zu ihren leiblichen Verwandten zurückschicken solle. Nur die Kinder, die keine Familie mehr haben, werden weiterhin in den Wohnheimen betreut. „Die Schulen werden in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr öffnen“, erklärt Pater Bala.  Es findet zwar Online-Unterricht statt, jedoch verfügt der Pallottiner-Pater nur über einen Computer im Wohnheim, den sich die Kinder teilen müssen. Dennoch versucht er, die Kinder bestmöglich durch die Krise zu bringen. 

Die Baustelle des geplanten Mädchenwohnheimes und der Schule steht aufgrund der fehlenden Handwerker derzeit still. Pater Bala hofft, dass die Arbeiter bald wieder in die Stadt zurückkommen werden und der Bau weitergehen kann. 

Wir vom Förderverein „Pater Bala und die Straßenkinder“ e.V. bedauern es sehr,  dass Pater Bala nicht in die Seelsorgeeinheit Schwäbischer Wald kommen kann. Deshalb müssen die für August geplanten Infoveranstaltungen in Spraitbach, Zimmerbach und Schlechtbach leider ausfallen. Auch das Sommerfest in Durlangen muss, wie auch schon das Maltaschenessen in Gschwend, leider abgesagt werden. 

„Wir hoffen, dass bald ein Brot- und Kuchenverkauf stattfinden kann, um Pater Bala und seine 120 Kinder finanziell zu unterstützen“, hofft Hedwig Barth, Vorsitzende des Fördervereins. Wer Pater Bala und seine Projekte mit einer Geldspende unterstützen möchte, kann dies gerne tun: 

Spenden können  auf das Konto des Fördervereins bei der Raiffeisenbank Mutlangen 

IBAN: DE68 6136 1975 0213 4960 03

BIC: GENODES1RML

eingezahlt werden. 

Weitere Informationen zum Verein gibt es im Internet unter www.paterbala.de oder bei der Vorsitzenden Hedwig Barth, Telefon 07176/592.  

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